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Clownvisite bei herbstlichen Temperaturen und „unter erschwerten Bedingungen“

Zum ersten Mal nach diesem heißen Sommer gingen Fluse und Loni heute langärmlig zur Clownvisite ins Theodor–Friedrich–Haus nach Hassloch. Als sie sich am Morgen auf den Weg zur Einrichtung machten, lagen die Temperaturen bei 10°C in Offenbach und nur 7°C in Lambrecht.

Angekommen im Theodor-Friedrich-Haus waren sie überrascht über die Baugerüste am Haus und die Handwerker: Die Einrichtung bekommt ein neues Dach. Unterwegs auf den Wohnbereichen hörte sich der Baulärm dann manchmal an wie der Bohrer beim Zahnarzt! Die Clowns taten ihr Bestes, trotz des Baulärms gute Laune zu verbreiten. Es wurden diesmal viele langsame Walzer und freundliche Worte benötigt, um die teilweise blank liegenden Nerven der Bewohnerinnen zu beruhigen.

Die Clowns freuten sich willkommen zu sein – akzeptierten jedoch genauso gern ein „Nein“, wenn man sie wieder wegschickte, was auch vorkam. Denn die Selbstbestimmung der Bewohnerinnen ist für sie das oberste Gebot.

Am Ende der Visite waren Fluse und Loni selbst erfreut darüber, dass sie auch dieses Mal – unter erschwerten Bedingungen – wieder Freude und gute Stimmung verbreiten konnten.

Das Theodor–Friedrich–Haus ist eine Senioreneinrichtung, bei der die Clown-Visiten von der Pronova BKK teilfinanziert werden und der andere Teil von der Einrichtung übernommen wird. Dadurch sind 2 Mal im Monat Clownvisiten möglich, was allen Beteiligten zugute kommt.

Foto: privat

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